Holzofen

Holzofen – Der Klassiker

Der Holzofen ist der Klassiker unter den Kaminöfen. Er vereint Gemütlichkeit, Ursprünglichkeit und Romantik in einem. Besonders im Winter gibt es doch nichts schöneres als nach einem kalten Wintertag mit einem heissen Kakao vor den prasselnden Kamin zu sitzen, und einfach zu entspannen. 

Holzofen ein Kaminofen

Der konventionelle Holzofen ist die klassische Art, mit Holz einzelne Räume oder ganze Etagen zu heizen. Mit Scheitholz wird ein Feuer erzeugt, das mit seiner Ursprünglichkeit, den Geräuschen und der besonderen Art der Wärme überzeugt und fasziniert. Ist ein Schornsteinanschluss vorhanden, kann ein Holzofen in jedem Zimmer, im Keller, im Garten oder in Werkstätten aufgestellt werden. Es muss auf einen seitlichen und hinteren Abstand von 50 Zentimetern zu brennbaren Teilen geachtet werden. Die Holzöfen werden mit einem Rohr an den Kaminanschluss angeschlossen. Ist im Raum ein brennbarer Bodenbelag verlegt, sollte eine Glasplatte als Stellfläche genutzt werden.

Heizleistung und Material

Alle gängigen Holzöfen halten die Bestimmungen der Bundes-Immissionsschutzverordnung ein und werden ohne weitere technische Vorkehrungen vom Schornsteinfeger abgenommen. Sie können zwischen einem Holzofen mit und ohne Ummantelung wählen. Bei beiden Varianten befindet sich die Brennkammer, die mit wärmespeicherndem Schamottstein ausgekleidet ist, hinter einer feuerfeste Glastür. Dadurch hat man einen fantastischen Blick auf das prasselnde Feuer.

Ummantelungen aus Speckstein, Naturstein oder Kacheln speichern die Wärme, sodass der Ofen auch noch wärmt, wenn das Feuer erloschen ist. Ummantelte Holzöfen verfügen somit über eine höhere Energieeffizienz. Bei der Wahl des Modells sollte unbedingt die Raumgröße beachtet werden. Die Heizleistung muss auf den Wärmebedarf des Raums abgestimmt sein. Es gilt die Faustregel, dass man zehn Quadratmeter mit ein bis zwei Kilowatt beheizen kann. Bei schlecht gedämmten Altbauten muss eine höhere Heizleistung einkalkuliert werden. Die Nennleistung der Kaminöfen wird vom Hersteller angegeben. Ein mit schweren Specksteinen verkleideter Kaminofen kann eine Nennleistung bis zu 14 Kilowatt erreichen.

Brennstoff für den Holzofen

Neben den Wartungskosten verursacht ein Holzofen Kosten für das Brennholz. Hier ist das Preisspektrum sehr breit und hängt von der Art des Holzes und dem Verarbeitungsgrad ab. Wenn man selbst zur Axt greift und die Holzscheite hackt, kann man viel Geld sparen. Man kann sich jedoch auch fertig zerkleinertes Kaminholz liefern lassen. Viele Holzöfen sind mittlerweile auch für den Dauereinsatz ausgerüstet und können somit 24 Stunden lang ununterbrochen heizen. Dafür muss allerdings immer wieder Holz nachgelegt werden. Das ständige Nachfeuern ist für viele Menschen auch der größte Nachteil eines Holzofens.

Des Weiteren ist zu beachten, dass der Holzofen einen Raum schnell auf mehr als 25 Grad beheizt, was dann manchmal als unangenehm empfunden wird. Aus diesem Grund sollte man keinen Holzofen mit einer Nennleistung über neun Kilowatt wählen. Die Räume werden schnell überheizt und man muss den Ofen ständig drosseln, was zur übermäßiger Rußbildung führt.

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